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PROJEKT POLICLINIC

Die Entwicklungen in Kulmasa zeigen eindrucksvoll, wie Engagement und gezielte Unterstützung das Leben in einer benachteiligten Region nachhaltig verändern können. Die medizinische Versorgung in Kulmasa ist ein Meilenstein für die Region, die bisher von grundlegender Gesundheitsinfrastruktur abgeschnitten war.

Herausforderungen vor Ort:
 

  • Hohe Sterblichkeit durch unbehandelte Krankheiten:
    Krankheiten wie Malaria, Cholera, Typhus, Tuberkulose und Gelbfieber führen zu vielen vermeidbaren Todesfällen, besonders bei Kindern.

     

  • Mangelnde medizinische Infrastruktur:
    Bis vor kurzem gab es keine Möglichkeit, im Krankheitsfall medizinische Hilfe zu erhalten.

     

  • Säuglings- und Müttersterblichkeit:
    Diese bleibt alarmierend hoch, insbesondere aufgrund von Komplikationen bei der Geburt und fehlender pränataler Betreuung.

     

  • Unterernährung:
    Chronische Unterernährung und Mangelerscheinungen sind weit verbreitet.

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Konvent- und Officegebäude. Das Krankenhaus ist noch nicht auf dem Foto zu sehen. 

Fortschritte durch die Missionsärztlichen Schwestern:
 

Durch den ersten Bauabschnitt des Krankenhauses, der im November 2024 eröffnet wurde, steht der Bevölkerung jetzt folgende Versorgung zur Verfügung:

 

Geburtenstation und kleiner OP-Saal:
Frauen können nun sicher entbinden. Falls bei der Geburt schwere Komplikationen auftreten, ist jetzt auch ein Kaiserschnitt möglich.

 

Ambulante Behandlungen:
Hier werden Infektionskrankheiten behandelt, Wunden versorgt, Knochenbrüche festgestellt und behandelt sowie regelmäßige Kontrollen für chronisch Kranke (z. B. Diabetes oder Bluthochdruck) durchgeführt.

 

Stationäre Behandlungen:
Vor allem Kinder mit schwerer Malaria oder anderen gefährlichen Infektionen können hier stationär aufgenommen und erfolgreich behandelt werden.

 

Apotheke:
Es gibt nun direkten Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten, darunter auch ein Gegengift für Schlangenbisse.

 

Labor:
Blutuntersuchungen, Entzündungswerte, Basisuntersuchungen der Organfunktionen (Niere, Leber, Herz), Elektrolyte und Urinuntersuchungen können jetzt direkt im Krankenhaus gemacht werden.

 

Röntgen-Gerät:
Brüche und Lungenkrankheiten können schnell diagnostiziert werden.

 

Gemeindearbeit/Public Health:
Die Schwestern führen Impfprogramme (z. B. gegen Masern und Hepatitis B) durch, veranstalten Gesundheitsunterricht direkt in den Dörfern (z. B. über Hygiene) und machen Hausbesuche bei besonders schutzbedürftigen Patienten, etwa Kindern mit Behinderung oder Epilepsie.

ZUM VERGLEICH:
In Österreich steht durchschnittlich alle 310 km² ein Krankenhaus zur Verfügung.
Kulmasa hingegen hat ein Versorgungsgebiet von etwa 4800 km² mit schlechten Straßenverhältnissen, kaum verfügbaren Transportmitteln, einem harten Klima und schwierigsten Lebensbedingungen.

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Großer Andrang beim Eingang zur Klinik.

Zukunftspläne:

Erweiterung des Krankenhauses:

Bau einer Bettenstation für chirurgische, internistische und pädiatrische Fälle.

Errichtung eines zweiten OP-Saals für allgemeinchirurgische Eingriffe (z. B. Blinddarm-, Hernien- und Schilddrüsenoperationen).

Unterbringung für Personal:
Unterkünfte, um qualifiziertes medizinisches Personal dauerhaft vor Ort zu haben.

Nachhaltige Energieversorgung:
Installation einer großen Photovoltaikanlage zur Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung.


Der Weg zu einer besseren Gesundheitsversorgung:
 

Die Fortschritte in Kulmasa zeigen, wie selbst in strukturell benachteiligten Regionen durch gezielte Hilfe und Spenden eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden kann. Die Arbeit der Missionsärztlichen Schwestern ist ein Hoffnungsschimmer für eine Region, in der medizinische Hilfe früher ein unerreichbarer Traum war.

Mit weiteren Spenden können die geplanten Erweiterungen umgesetzt werden, um langfristig eine umfassende und nachhaltige Gesundheitsversorgung für die Menschen in Kulmasa sicherzustellen. Jeder Beitrag, sei er noch so klein, bringt das Projekt einen Schritt näher an dieses Ziel.

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